Pop macht Politik

Aber man lebte ja in einer Kultur, in der man allen Ernstes einer soziologischen Untersuchung mehr Wahrheitsgehalt zutraute als einer Simpsons-Folge. Das immerhin wird sich nun wohl ändern. Georg Seeßlen über die Macher der Simpsons, die Trump schon 2000 im Weißen Haus vorhersahen. * * *  Die NZZ rezensiert das kleine Büchlein von Seeßlen ganz

Polizeilicher Grundrechtsschutz

Im Zuge der Diskussionen über die Polizeieinsätze und Krawalle während des G20-Gipfels in Hamburg erklärt uns die Gewerkschaft der Polizei Hamburg via Twitter, wie sie so die Aufgabe der Polizei versteht: Zum Glück haben wir die Vorratsspeicherung. pic.twitter.com/u2xUTSDEZt — Lupo 🇪🇺 (@RALupo) 11. Juli 2017 Das – mit Verlaub – würde sicher auch in Pjöngjang

Konsequente Durchsetzung des Rechtstaates

Don Alphonso hinterfragt die Vorkommnisse von Hamburg und die mediale Polizeikritik. In Elmau beklagte man sich über Bilder von Menschen in Heimattracht, in Hamburg über den Schwarzen Block und seine Sympathisanten. Der G-7-Gipfel zeigte das, was man gemeinhin als ein schönes Land bezeichnet, der G-20-Gipfel das, was man gemeinhin einen failed state nennt. Die einen

Neulich auf Twitter: Minijobs

Gut, sonderlich schlau war das nicht, was Peter Tauber über Twitter kundgetan hat. Es offenbart bestenfalls eine erschreckende Unkenntnis über die soziale Realität in unserem Land. Aber man muß ja nicht gleich so zur Hochform auflaufen, wie Thomas Oppermann auf Twitter. Und wer keinen Anstand gelernt hat, wird CDU-Generalsekretär. pic.twitter.com/6qSNweWwho — Thomas Oppermann (@ThomasOppermann) 4.

Hongkong: 20 Jahre später

Am 01. Juli 1997 gab Großbritannien die damalige Kronkolonie Hongkong an China zurück. Zwanzig Jahre später betrachten die Frankfurter Allgemeine und die New York Times die Stadt und die politische Lage. Etwas beunruhigt zieht die New York Times (Hongkong is in Trouble) eine Bilanz: When Hong Kong returned to Chinese rule two decades ago, the

Einfach mal ehrlich

Er redet ja viel den ganzen Tag. Und es gibt eifrige Chronisten, welche die Unwahrheiten und offenkundigen Lügen zählen. Auf einer Veranstaltung in Iowa war der amerikanische US-Präsident Donald Trump jedoch einmal erstaunlich offen: Zur Auswahl seines Kabinetts, dem auffallend viele Millionäre und Milliardäre angehören, erklärte Trump: „Ich liebe alle Menschen, reich oder arm. Aber

Die AfD fragt mal wieder nach der Herkunft

Man muss sich schon fragen, was in Leuten vorgeht, die angesichts der Meldung über zwei getötete kleine Kinder als erstes Fragen, welche Herkunft der mutmaßliche (darauf kommt es wohl schon lange nicht mehr an) Täter hat, statt sich Gedanken um das Leid zu machen, das über die Familie hereingebrochen ist, Mal sehen, wann die Herkunft