Pop macht Politik

Aber man lebte ja in einer Kultur, in der man allen Ernstes einer soziologischen Untersuchung mehr Wahrheitsgehalt zutraute als einer Simpsons-Folge. Das immerhin wird sich nun wohl ändern. Georg Seeßlen über die Macher der Simpsons, die Trump schon 2000 im Weißen Haus vorhersahen. * * *  Die NZZ rezensiert das kleine Büchlein von Seeßlen ganz

Konsequente Durchsetzung des Rechtstaates

Don Alphonso hinterfragt die Vorkommnisse von Hamburg und die mediale Polizeikritik. In Elmau beklagte man sich über Bilder von Menschen in Heimattracht, in Hamburg über den Schwarzen Block und seine Sympathisanten. Der G-7-Gipfel zeigte das, was man gemeinhin als ein schönes Land bezeichnet, der G-20-Gipfel das, was man gemeinhin einen failed state nennt. Die einen

Einfach mal ehrlich

Er redet ja viel den ganzen Tag. Und es gibt eifrige Chronisten, welche die Unwahrheiten und offenkundigen Lügen zählen. Auf einer Veranstaltung in Iowa war der amerikanische US-Präsident Donald Trump jedoch einmal erstaunlich offen: Zur Auswahl seines Kabinetts, dem auffallend viele Millionäre und Milliardäre angehören, erklärte Trump: „Ich liebe alle Menschen, reich oder arm. Aber

Eben doch des Menschen Wolf?

Sibylle Berg in Ihrer aktuellen Kolumne über Shareeconomy und das gegenseitige auffressen: „Möglicherweise ist jeder Mensch so: gefräßig, haltlos, gierig. Das Einzige, was verhindert, dass die ekelhaften Anteile der Persönlichkeit jedes Einzelnen die Welt ruinieren, ist die mangelnde Möglichkeit. Unsere Möglichkeit ist sanfte Ausbeutung, die wir Sharing nennen. Das Posten, das wir politische Aktivität nennen,