„Gespräche die nicht geführt, sondern unterhaltsam gespielt werden“

Prominente, die gesellschaftliche Interessen oder Sichtweisen greifbar verkörpern, zanken in gekonnter Inszenierung, und die Moderatorin respektive der Moderator sorgt dafür, dass der Klamauk nicht nachlässt. Gespräche die nicht geführt, sondern unterhaltsam gespielt werden. Meyer, Die Unbelangbaren. Wie politische Journalisten mitregieren. Frankfurt 2015, S. 82 Posted from Eppelborn, Saarland, Germany.

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„Verlusterfahrungen ernst nehmen“

Armin Nassehi unternimmt in der FAZ den Versuch einer Standortbestimmung Konservativen Denkens in Zeiten der Flüchtlingskrise: Die Stunde der Konservativen müsste dort schlagen, wo es darum geht, solche Verlusterfahrungen ernst zu nehmen. Wer das nicht tut, überlässt den Diskurs der AfD und den Rechtsintellektuellen; und die etablierten politischen Kräfte lassen sich derzeit die Agenda exakt

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Ihr Waffenhändler informiert

Keine Sorge, es ist genug für alle da! Der freundliche Waffenhändler an der Ecke weist seine Kundschaft mit diesen stylischen Werbeplakaten auf die frisch eingetroffene Kollektion für das Sprühjahr 2016 hin. Und seien wir doch mal ehrlich: Ist es nicht ein beruhigendes Gefühl, wenn jeder in der Stadt jetzt mit Pfefferspray, Schlagring und Springmesser rumläuft?

Die AfD hat einen Schuss.

Falk Steiner vom Deutschlandfunk seziert die Äußerungen von Frauke Petry zum Schusswaffengebrauch gegenüber Flüchtlingen an der Grenze. Er zeigt, was sie tatsächlich gesagt hat und subsumiert es unter die Norm, auf die Petry sich berufen will, nämlich § 11 UZwG und bezieht die hierzu erfolgte Rechtsprechung des BGH, insbesondere in seinem Mauerschützen-Urteil von 1992. Wie

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„Post Cologne Hysteria“

Die New York Times kommentiert die Aufgeregtheit nach der Kölner Silvesternacht: Assumptions have replaced observation, assertion has replaced assessment, and ideology has replaced evidence. With its vision thus distorted, Germany is speeding toward a multicultural society, chased by the mob on the Internet, without any idea of what that society should look like. We need

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Unbehagen in der Mittelschicht

Die FAZ schreibt über die Mittelschicht, die sich nie gekannten Luxus leisten kann, aber dennoch in großer Sorge ist. Vielleicht liegt das größte Problem darin, dass für das Erreichen wirtschaftlicher Sicherheit Wohlstand nötig ist, der wiederum nur gedeiht, wenn Menschen sich mutig auf das Ungewisse einlassen. (Ganzer FAZ Artikel) Posted from Giessen, Hesse, Germany.