Irgendwas dazwischen

Beim Check-In offerierte mir Lufthansa ein Upgrade in die neue PremiumEconomy. Economy kennt man ja, aber was macht jetzt das „Premium“ aus? Da der Flug von Astana nach Frankfurt doch ein paar Stündchen dauert und ich zugegeben doch etwas neugierig war, griff ich zu. Satte 249,00€ kostet der Hüpfer von der Holzklasse in die Edelholzklasse.


Im Vergleich zur randvollen Economy war es bei Premium recht übersichtlich gebucht, was aber nichts heißen soll, auf dem Hinflug war sie komplett ausgebucht – dafür war auf den billigen Plätzen noch einiges frei.


Bemerkbar machen sich ein bisschen mehr Abstand zum Vordermann. Außerdem sollen die Sitze bequemer sein und man kann sie wesentlich weiter zurücklehnen als in der Economy üblich.


Den Nebenmann hält eine eigene Armlehne auf Abstand, so dass man in Ruhe essen kann und der Nachbar einem nicht direkt ins Ohr schnarcht. Ein echtes Plus sind die Fußstützen. Wasser gibt es auch.


Nachdem Boarding bekommt man einen Fruchtsaft gereicht – allerdings im Plastikbecher. Die Mahlzeit kann man à la carte wählen, das übliche „Fish or Beef?“ gibt es in Printform gereicht.

Zusammenfassend muss ich allerdings nach fünf einhalb Stunden Flug sagen, Begeisterung kommt jetzt nicht auf. Kann man machen, muss man aber nicht. Auf dem Hinflug hatte ich die erste Economy-Reihe hinter der PremiumEconomy reserviert (Reihe 27 im A330), die – warum auch immer – mehr Beinfreiheit bietet, fast wie am Notausgang – aber ohne Aufpreis.

RALupo

Christian Wolf blogt und betreibt seit einer Ewigkeit andere-ansicht.de und ist als Rechtsanwalt in Frankfurt am Main tätig

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